...und weil ja gerade draussen 36 Grad herrscht, hab ich mich erneut in meine Videothek der Nacht begeben und diese drei Filme archiviert...
0004 . Return to Silent Hill (2025) – OFDb – Trailer
Wären da nicht die typischen Silent Hill-Artefakte an Bord, würde der Film stellenweise eher als schmerzhafte Liebesgeschichte funktionieren. Irgendwo zwischen Kunst und Künstlichkeit, zwischen Game-Ästhetik und Cosplay gefangen, bleibt das zwar immer noch Horror, doch gerade die beiden Zeitebenen, die den Erzählfluss ständig unterbrechen, haben mich immens gestört.
Verstörend finde ich vor allem, dass Christophe Gans, der mit Crying Freeman, Pakt der Wölfe und dem zweiten Silent Hill bewiesen hat, was für ein talentierter Regisseur er sein kann, nach seinem zweiten Ausflug und zugleich dritten Sequel des Franchise in die Nebelstadt derart abbaut. Für mich passt hier einfach vieles nicht zusammen.
0005. Killer Whale (2025) – OFDb – Trailer
Killer Whale ist für mich kein wirklich guter Film. Vor allem die glattgebügelte KI- und CGI-Optik hat mich enorm gestört. Alles wirkt sauber, steril und beinahe künstlich – Ecken und Kanten sucht man vergeblich. Stattdessen müssen zwei Badeschönheiten den Film über weite Strecken tragen.
Der Orca selbst stammt natürlich komplett aus dem Rechner und verbreitet dabei erstaunlich wenig Terror. Wenn ich sehe, was Orca – Der Killerwal bereits 1977 mit deutlich bescheideneren technischen Mitteln auf die Beine gestellt hat, wirkt das heutige Ergebnis fast schon etwas beschämend.
0006. Dangerous Animals (2025) – OFDb – Trailer
Inzwischen bin ich ein großer Fan von Sean Byrne. Seine beiden vorherigen Filme The Loved Ones und Devil's Candy gehören für mich bis heute zu den stärkeren Genrebeiträgen der letzten Jahre.
Dangerous Animals kann da problemlos mithalten und hat bei mir inzwischen sogar eine Zweitsichtung bekommen. Die Mischung aus Serienkiller- und Hai-Horror funktioniert überraschend gut und wird von Hassie Harrison hervorragend getragen.
Wunderbar inszeniert, optisch sehr stimmungsvoll und handwerklich absolut souverän umgesetzt, lebt der Film vor allem von seiner kaltschnäuzigen Spannung. Ich mag den wirklich sehr und freue mich schon jetzt auf Byrnes nächstes Projekt.
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