Gestern im Kino gesehen und war doch ziemlich beeindruckt. Der Film basiert auf einem 4chan-Thread aus dem Jahre 2019. Was damals mit einem einzigen Bild begann, machte den damals erst 16-jährigen Kane Parsons mit seinem Kurzfilm auf YouTube berühmt, der inzwischen über 100 Millionen Mal angeklickt wurde.
Kurz zur Story: Ein gescheiterter Architekt versucht sich als Möbelverkäufer und gerät durch eine Unachtsamkeit – er noclippt gewissermaßen aus der Realität – in eine unheimliche Welt aus endlosen, matten gelben Räumen.
Bereits nach dem ersten Drittel wird klar, dass sich das Regiedebüt von Kane Parsons nicht um Erklärungen bemüht und stattdessen den Zuschauer in eine bedrohliche, surreale Welt hineinzieht. Gespickt mit Found-Footage-Material und einem tollen Cast entwickelt sich der Film über weite Strecken fast zu einem beklemmenden Kammerspiel, das mit einer Einzigartigkeit besticht, die ich im Genre schon lange nicht mehr erlebt habe. Der Film trägt für mich durchaus zur Weiterentwicklung des Genres bei und geht neue Wege.
Das mag vielleicht nicht für alle interessant genug wirken – mein Sitznachbar ist tatsächlich eingeschlafen. Ich hingegen fand den Film äußerst eindrucksvoll und fesselnd.
Ich sah den während einer 14.45 Uhr Vorstellung. Nebst mir nur zwei andere Personen im Kino...
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