Die übergewichtige Zoey gerät in die Fänge eines grausamen Experiments, das sie um jeden Preis schlanker machen soll.
Was den Leser erwartet, ist eine über weite Strecken kompromisslose Mischung aus Torture Porn und Rape-and-Revenge-Erzählung. Beide Subgenres gehören nicht zu meinen Favoriten, und vermutlich hätte ich ohne das Festa-Abo nie zu diesem Roman gegriffen.
Die immer weiter eskalierenden sexuellen Misshandlungen nutzen sich mit der Zeit ab und verlieren ihre Wirkung. Statt Spannung oder emotionaler Wucht entsteht bei mir eher eine gewisse Gleichförmigkeit. Selbst wenn die Geschichte auf den letzten Seiten den Revenge-Aspekt stärker in den Vordergrund rückt, konnte sie mich nicht mehr erreichen.
Für mich bleibt Suffer the Flesh ein gnadenloser Folterroman, der zwar konsequent seinen Weg geht, mich als Leser aber emotional völlig kalt lässt. Ich gehöre schlicht nicht zum Zielpublikum dieser Art von Extrem-Literatur, in der Gewalt und Erniedrigung über weite Strecken den eigentlichen Inhalt bilden. Lasse aber gerne Raum für andere Meinungen.
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